Warum ist Solarwärme so umweltfreundlich?
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Kann sie wirklich einen nennenswerten Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten? Bei der Verbrennung von Gas, Öl, oder Kohle werden große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, darüber hinaus entstehen weitere Schadstoffe wie zum Beispiel Stickoxide, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe. Solarwärme hingegen verursacht keinerlei Emissionen. Jeder, der Solarwärme nutzt, trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Bereits heute werden in Deutschland durch Solarwärmeanlagen jährlich 250.000 Tonnen weniger Kohlendioxid emittiert - und das, obwohl der "Solar-Boom" gerade erst beginnt.
Reicht denn die Sonnenstrahlung für den effizienten Betrieb einer Solarwärmeanlage?
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Auch in Deutschland sind beste Voraussetzungen für eine Nutzung der Sonnenenergie gegeben. Die auf die Erdoberfläche auftreffende Solarstrahlung (Globalstrahlung) setzt sich aus direkter und diffuser Strahlung zusammen. Die gängigen Solarwärmeanlagen sind so konzipiert, daß sie jede Solarstrahlung gut nutzen können. In der Jahressumme werden beispielsweise für Freiburg 1.184 kWh pro Quadratmeter gemessen. Rund zwei Drittel dieser Energie fallen während der Sommermonate an. Innerhalb Deutschlands unterscheiden sich die Globalstrahlungswerte kaum, ein Durchschnittswert ist 1.100 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Das häufig genannte Argument, nur im Süden reiche die Strahlungsdichte aus, ist falsch. Im Sommer wie im Winter kann die Strahlung die nötige Intensität erreichen. Unterschiede zwischen Sommer und Winter ergeben sich aus dem Einstrahlungswinkel und der Sonnenscheindauer.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Solarwärme und Photovoltaik?
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Solarwärme oder "Solarthermic", wie der Fachausdruck lautet, ist eine von mehreren möglichen Arten, die Sonnenenergie zu nutzen. Solarthermische Anlagen wandeln das Licht der Sonne in Wärme um. Die Photovoltaik ist dagegen eine Technik zur Nutzung des Sonnenlichts zur Stromerzeugung: Mittels Solarzellen wird aus dem Sonnenlicht elektrische Energie gewonnen.
Gibt es weitere Vorteile für den Nutzer von Solarwärme?
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Eine Solaranlage auf dem Dach ist ein sichtbarer Beweis für das umweltgerechte und zukunftsorientierte Verhalten des Betreibers. Andere reden nur, Bestizer von Solaranlagen handeln - sie haben die Zeichen der Zeit erkannt! Sie wecken das Interesse von Nachbarn, Freunden und Verwandten und regen zur Nachahmung an.
Ist die Solarwärmetechnik ausgereift?
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Ja. Die Systeme für Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung und Schwimmbadheizung sind seit Jahren ausgereigt. Die Komponenten haben eine hohe Leistungsfähigkeit erreicht und besitzen eine lange Lebensdauer. Es gibt eine große Anzahl von Handwerksbetrieben, die über fundierte Erfahrungen bei der Anlagenplanung und -montage verfügen und eine breite Palette an hochwertigen Anlagen anbieten.
Sind Solarwärmeanlagen wirtschaftlich?
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Der Kauf einer Solaranlage ist in erster Linie keine Frage der Rentabilität, sondern der Einsparung fossiler Brennstoffe, wie Öl, Kohle und Gas, deren Verfügbarkeit begrenzt ist. Übrigens, haben Sie sich über die Wirtschaftlichkeit Ihres Autos Gedanken gemacht? Ihr Auto oder Ihre Heizungsanlage verbrauchen im Betrieb immer Energie. Zum Vergleich: Einmal gekauft ist eine Solarwärmeanlage im Betrieb selbstvertändlich wirtschaftlich - sie liefert kostenlos Energie.
Warum ausgerechnet ein umstieg auf Sonnenenergie?
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Solarwärme ist völlig sauber und verursacht keine Umweltschäden. Auf lange Sicht werden voraussichtlich kaum andere Energieträger als die Erneuerbaren zur Verfügung stehen. Eine Solarwärmeanlage wird in Zukunft zum selbstverständlichen Bestandteil eines modernen, zukunftssicheren Hauswärmekonzepts gehören. Darüber hinaus stellt sie den ersten Schritt zur Unabhängigkeit vom zentralen Energieversorger und von Energiepreisen dar. Der Einbau einer solarthermischen Anlage hat zudem einen wertsteigernden Effekt für die Immobilie.
Wieviel Energie läßt sich mit Solaranlagen unterm Strich denn nun tatsächlich einsparen?
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Mit einer richtig dimensionierten Anlage kann man etwa 60 Prozent des alljährlichen Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken - dies entspricht einer Menge von bis zu 10.000 Litern Warmwasser. Im Sommer kann meistens der gesamte Bedarf an Warmwasser über die Anlage bereitgestellt werden, und die konventionelle Heizanlage ganz abgeschaltet werden.
