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» Lange Lieferzeiten für Solarstromanlagen beachten!

Der durch die höchste Vergütung seit Inkrafttreten des EEG entstandene Boom bei Solarstromanlagen bedingt Lieferzeiten von derzeit ca. 3 Monaten. Um in den Genuß der vollen Vergütung von 57,4 ct pro kWh zu kommen, muß die Anlage noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.

Die Vergütung wird für 20 Jahre garantiert, wobei diese Zeit erst ab 1.1. des auf das Jahr der Inbetriebnahme folgenden Jahres gerechnet wird, die volle Vergütung aber von Inbetriebnahme an gezahlt wird- so ist jeder Monat in 2004 noch bares Geld wert.

Eine rechtzeitige Entscheidung also sichert die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solarstromanlage!

» Bundestag verabschiedet Solarstrom-Gesetz

(Stand 27.11.2003)




Der Deutsche Bundestag hat am 27.11.2003 das Photovoltaik-Vorschaltgesetz verabschiedet. Die Solarstromvergütung wird mit dem Vorschaltgesetz geregelt wie folgt:

  • Solarstrom aus Anlagen auf Gebäuden oder Lärmschutzwänden wird bis zu einer Anlagengröße von 30 kW mit 57,4 Cent pro Kilowattstunde vergütet.
  • Die Grundvergütung für freistehende Anlagen, wird auf der Vergütungshöhe des Jahres 2003 gehalten: 45,7 Cent/kWh.
  • Anlagen zwischen 30 kW und 100 kW erhalten für den Teil der Anlage, der über den 30 kW liegt, je Kilowattstunde 54,6 Cent.
  • Anlagen über 100 kW erhalten für den Teil der Anlage, der über den 100 kW liegt, je Kilowattstunde 54 Cent. (Beispiel: bei einer 150 kW-Anlage wird 20% des Stroms mit 57,4 Cent je kWh; 46,7% mit 54,6 Cent je kWh und 33,3% mit 54 Cent je kWh vergütet; die Vergütung beträgt somit: 54,96 Cent)
  • Für Fassadenanlagen gibt es einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 5 Cent.

Die Senkung der Vergütung für neue Anlagen (Degression) von 5% pro Jahr wird beibehalten.
Die Mindestvergütungen sind vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die Dauer von 20 Kalenderjahren zu zahlen.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

www.solarfoerderung.de | www.bafa.de | www.kfw.de


» Monatsabrechnung einer Photovoltaikanlage zum Download:

Downlad als PDF Dokument


» Geld verdienen mit Photovoltaik

Neue Einspeisevergütungen machen Solarstrom für Investoren interessant.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg weist auf die neuen Einspeisevergütungen für Photovoltaikstrom hin. "Wenn man durch Qualitätssicherung für maximalen Ertrag sorgt, werden Photovoltaik-Systeme jetzt zum attraktiven Anlageobjekt", so Diplom-Ingenieur Klaus Kiefer. Die Freiburger Solarforscher bieten umfassende Dienstleistungen, die eine Solarstrominvestition zum Erfolg machen. Mehr Information unter www.solar-monitoring.de.

Seit Anfang 2004 wird Strom aus neuen Photovoltaik-Anlagen deutlich höher vergütet als bisher. Der Gesetzgeber hat damit auf den Wegfall des 100 000-Dächerprogramms reagiert, das günstige Kredite bot. Neben der Anhebung der Einspeisevergütung schuf er auch Klarheit für freistehende und Fassaden-integrierte Anlagen. Er gibt damit Investoren Sicherheit und Anreiz für große Anlagen.

Photovoltaik wird für neue Zielgruppen interessant: Landwirte, Wohnungsbaugesellschaften und Unternehmen mit großen Dachflächen können bei minimalem Risiko mit Gebäudeflächen zusätzlich Gewinn erwirtschaften. Fondsgesellschaften können attraktive Geldanlagen für Privatleute ohne eigenes Dach bereitstellen. Banken können neue Kreditmodelle, Versicherungen neue Versicherungsangebote entwerfen.

"Im optimalen Fall kann man die Anlage durch die Einspeisevergütung ohne laufende Belastung refinanzieren und Renditen von 6% und mehr erreichen", so Klaus Kiefer. »Entscheidend für die Rendite sind gute Planung, hochwertige Komponenten und sorgfältiges Monitoring. Die hohen Investitionskosten und das komplexe Zusammenwirken von Einstrahlung und Technik erfordern eine lückenlose Qualitätssicherung".

Das sehen auch die Banken so, die beim Fraunhofer ISE unabhängige Ertragsgutachten für Photovoltaik-Anlagen anfordern. Doch Qualitätssicherung heißt noch mehr: "Eingangsprüfungen durch das Institut zeigten, dass nicht alle Hersteller die Spezifikationen einhalten", berichtet Kiefer. Wenn die Anlage steht, sorgt Performance-Monitoring dafür, dass die Stromausbeute nicht nur bei der Abnahme stimmt. Dazu Kiefer: "Nach 10 Jahren Monitoring können wir nachweisen, dass durch uns überwachte Anlagen bis zu 14 % mehr Energie lieferten als andere."

Eine Photovoltaik-Anlage braucht etwa 8 m² Fläche für 1 kW Spitzenleistung. Der Jahresertrag für einen Standort in Süddeutschland liegt bei guten Anlagen über 900 kWh/kWp.

Beispiel:
50 kWp Anlage, 40% Eigenkapital entsprechen 90.000 € und sind nach 10 Jahren refinanziert. Die folgenden 10 Jahre – solange garantiert das Gesetz die Vergütung – erzielt die Anlage rund 250.000 € an Einspeisevergütung.

Die neuen Einspeisevergütungen für Photovoltaik:
(Angaben jeweils pro kWh)

Freistehende Anlagen
45,7 Cent

Anlagen auf Gebäuden oder Lärmschutzwänden:
57,4 Cent bis 30 kW
54,6 Cent für den Teil von 30 bis 100 kW
54,0 Cent für den Teil über 100 kW

Zuschlag für Fassaden
5,0 Cent


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